Ausgabe vom 17. Februar 2009, Nummer 20. 62. Jahrgang
von Constantin Graf von Hoensbroech
Eine Stadt in sieben charakteristischen Interventionsräumen mit 16 Leitbildprojekten – das ist kurz gefasst der Vorschlag für die Gestaltung von Köln in den nächsten Jahrzehnten. Der als sogenannter Masterplan vom Stadtplaner und Architekten Albert Speer kürzlich vorgelegte Entwurf für die Domstadt ist nach dessen eigenen Worten ein »Regiebuch für die künftige Stadtentwicklung«. Um dies zu schreiben, hatte der Frankfurter Baumeister mit den Mitarbeitern seines Büros ein Jahr lang die Rheinmetropole untersucht, um die entscheidenden Perspektiven zu künftigen Weichenstellungen für eines der bundesweit wohl ambitioniertesten Stadtentwicklungsprojekte aufzuzeigen. Speers erster Eindruck von Köln als einem »hyperaktiven Stadtraum, der auf Besucher unübersichtlich und chaotisch wirkt« soll nun durch die Orientierung am Masterplan einen anderen Eindruck entwickeln, nämlich den »eines klaren und verständlichen Raumgefüges« …
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