Zehn Jahre Rotonda Business-Club

Nun wird’s internationaler

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»Zehn Jahre Rotonda Business-Club: Nun wird’s internationaler«
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Der Rotonda Business Club steht in der Domstadt für gediegenes Ambiente, hochklassig besetzte Podiumsdiskussionen und damit ein Stück weit für das moderne Köln. In einer Branche, in der Trommeln zum Geschäft gehört und die Netzwerkarbeit zum Kern des eigentlichen Geschäftes wird, ist einer wie Andreas Grosz genau der Richtige. Immer freundlich widmet sich der Gründer des Rotonda Business Clubs auch im zehnten Jahr der Vereinsgeschichte weiterhin dem eigenen Programm. »Das unterscheidet uns von anderen Wirtschaftsvereinigungen. Wir sind kein Zigarren rauchender Club sondern haben von Anfang an auch programmatisch gearbeitet«, verriet der rührige Gründer im heutigen Pressegespräch. Und mit der Veranstaltungsreihe »International Lounge« ist bereits die nächste Idee in der Umsetzungsphase. Am 27. Januar dieses Jahres startete die Reihe mit einer Buchvorstellung des Bestseller-Autors Malcom Gladwell zum Thema »Überflieger«. Einen Tag später referierte der inzwischen mit Köln hinlänglich vertraute Frankfurter Stadtplaner Prof. Albert Speer über die Zukunft der Stadt.

Kritische Masse erreicht

Mit rund 1000 Mitgliedern hat der Rotonda Business Club, der in einem Neubau am Kölner Salierring seine Bleibe hat, hat die Vereinigung schon seit Jahren seine kritische Masse erreicht. »Als ich in diese Stadt kam, wurde mir von verschiedenen Seiten gesagt, ein Kölner Wirtschaftsclub ein Widerspruch an sich«, beschrieb Grosz die Ausgangslage. Trotzdem entschloss er sich zur Gründung und sollte Recht behalten. Im Gegensatz zu manch anderem Wirtschaftsclub existiert der Rotonda Business Club bis heute. Schaut man auf das Halbjahresprogramm hat man den Eindruck: Es geht ihm besser denn je. Insbesondere die neue Veranstaltungsreihe bereichert das Programm und soll zukünftig den Fokus auf die internationalen Aktivitäten in der Domstadt lenken. Mitinitiatorin Prof. Christi Degen, Direktorin des Zentrums für internationale Beziehungen an der WiSo-Fakultät der Kölner Universität beschreibt den Anspruch der neuen Veranstaltungsreihe so: »Es passiert viel in Köln, aber es gibt keinen, der das bündelt«, so die Uniprofessorin. Und in absehbarer Zeit soll der Veranstaltungsreihe auch ein fester Aufenthaltsort werden. »Wo unsere ausländischen Gäste auch die Zeitungen aus ihrer Heimat lesen können«, beschrieb Grosz das mittelfristige Ziel.

Auf der Suche nach geeigneten Netzwerkstandorten

Auch Kölns Wirtschaftsdezernent Dr. Norbert Walter-Borjans ist davon überzeugt, dass die konzeptionelle Erweiterung des Businessclubs Früchte tragen wird. Zwar widersprach Kölns oberster Wirtschaftsförderer der Behauptung, es gäbe in Köln keinerlei Orte, wo die Aktivitäte gebündelt werden. Aber insbesondere auch der Standort Rotonda sei bestens geeignet, um beispielsweise auch internationale Gäste zu begrüßen. Auch von dem anfänglichen Schwerpunkt Immobilienwirtschaft sei man zwischenzeitlich abgerückt, lobte der Wirtschaftsdezernent. »Wir müssen uns nicht verstecken, aber wir haben noch zu wenig Orte der Begegnung für ausländische Gäste. Das hat viel mit Infrastruktur zu tun, um die Leichtigkeit des Ankommens zu unterstützen«, so Walter-Borjans weiter. Die Rotunde des Neubaus am Salierring bietet rund 1100 Quadratmeter Nutzfläche. Dazu gehören unter anderem acht wandelbare Tagungs- und Veranstaltungsräume. »Wir verstehen uns aber nicht als Tagungszentrum«, so Rotonda-Chef Grosz abschließend.