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Rotonda Business-Club

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Der Rotonda Business-Club besteht mittlerweile seit zehn Jahren und hat über 1.000 Mitglieder. Das neue Projekt des Clubs ist eine International Lounge für den internationalen Austausch - damit soll professionelle Vernetzung möglich werden.
Köln - 1000 Mitglieder, 400 Veranstaltungen mit 15 000 Gästen und 1000 Referenten - der Rotonda Business-Club am Salierring hat sich in zehn Jahren seines Bestehens zur Schnittstelle zwischen Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur entwickelt. Vorstandsvorsitzender Andreas Grosz stellte gestern nicht ohne Stolz das neueste Projekt vor, die International Lounge für internationalen Austausch. Sie soll Begegnungen auch ausländischer Unternehmer untereinander vorantreiben, die sich zeitweise in Köln aufhalten. Christi Degen, Direktorin des Zentrums für Internationale Beziehungen der WiSo-Fakultät der Uni, sagte, man beginne zunächst damit, einmal im Monat mit Veranstaltungen Inhalte zu setzen, danach soll möglicherweise eine Lounge im physischen Sinne folgen.

Um professionelles Vernetzen geht es auch den Frauen, die 25 Prozent der Mitglieder stellen. Willkommen sind bei den Veranstaltungen nicht nur Clubmitglieder.

Grosz unterstrich, es gehe dem Club mit seinen acht Konferenzräumen nicht darum, Tagungszentrum zu sein, sondern Treff, in dem Netzwerke entstehen, in dem zukunftsweisende Themen für die Stadt und die Region diskutiert werden. Er hob auch das soziale Engagement hervor, so die Partnerschaft mit der Freiwilligenagentur Köln. Wirtschaftsdezernent Dr. Norbert Walter-Borjans bekannte, er habe den Business-Club anfangs zu Immobilien-, Planungs- und Architekten-lastig empfunden habe, das sehe er heute anders. Der Club sei »eine wichtige Sache für die Stadt«.

Im Schnitt sind die Mitglieder Mitte bis Ende 40. Wer Interesse hat, braucht einen Bürgen und zahlt für eine reguläre Mitgliedschaft 1200 Euro im Jahr. (hap)